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UN “Friedens”missionen und Vergewaltigungen – Ein Schrecken ohne Ende

Die deutsche Nichtregierungsorganisation FOCUS INTERNATIONAL hat in  der vergangenen Woche anläßlich der neuesten Horrornachrichten über Vergewaltigungsfälle ausgeübt durch UN “Friedens”truppen in verschiedenen Konfliktzonen, wie der Zentralafrikanischen Republik, Haiti und der Demokratischen Republik Kongo ernste Konsequenzen gefordert.  

Die Zivilgesellschaft kann sich nicht länger damit zufrieden geben, dass die UN interne Massnahmen durchführt um diese  schrecklichen Taten zu untersuchen und zu ahnden.

Die offizielle Politik mit den anhaltenden Reden von der “Null Toleranz Politik” und den Bekundungen für eine klare ethische Linie der Verantwortung für die Zivilbevölkerung treffen auf eine Realität der UN Missionen, die getragen ist von einem Missverhältnis zwischen den Lippenbekundungen der Verantwortlichen und der Wirklichkeit in den Einsatzländern.

Finanzielle Erwägungen und die minimalen europäischer Beiträge zu den Friedensmissionen haben bis heute dazu geführt, dass die Soldaten der UN aus überwiegend moslemisch geprägten Ländern kommen, die aufgrund ihrer sozialen Erziehung in ihren Ursprungsländern beispielsweise die Rechte von Frauen und Mädchen nicht oder nur ungenügend achten.

Soldaten, die in der Mehrheit der Missionen aus Bangladesh und Pakistan kommen,  Ländern, in denen die Frauen dem Islam folgend ( 90% der Bevölkerung des Landes sind Moslem ) züchtig bedeckt in die Öffentlichkeit gehen, werden auf ihren Missionen mit Frauen konfrontiert, die diese Regeln nicht kennen und in den Konfliktstaaten, wie der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan oder der DR Kongo in großer Freizügigkeit aufgewachsen sind.

Natürlich müssen diese islamisch erzogenen Soldaten automatisch daran denken, dass diese Frauen, die ihnen so frei und offenherzig entgegentreten in ihren Heimatländern von vornherein als Huren und minderwertig und damit als Freiwild angesehen werden.

Hier treffen Welten aufeinander, die durch den besten soldatischen Drill und die zweifellos guten Intentionen  der UN Oberen nicht ausgeglichen werden können.

Hinzu kommt dann bei allen Soldaten , auch denen aus Frankreich oder anderen Ländern noch der Machtfaktor, der nicht nur aus den Waffen spricht, die die Soldaten tragen, sondern auch aus der Armutsituation, in denen sich die zu Beschützenden befinden. Hier werden Allmachtsphantasien geschürt und so mancher Mann wähnt sich bereits im Paradies, wenn er sich eine minderjährige Frau oder einen kleinen Jungen für ein Brot oder ein Stück Schokolade kaufen kann.

Die Flüchtlingslager und Krisengebiete dieser Welt sind nicht nur durch die Soldaten der UN bereits potentielle Gebiete der Pädophilen, Menschenhändler, Zuhälter und Vergewaltiger.

Gerade in einer solchen Ausgangssituation ist es umso scheusslicher, wenn die Einzigen , die noch helfen könnten selbst zur Bedrohung werden. Mit großer Abscheu muss man aus der Statistik der UN selbst entnehmen, dass unter den wenigen angezeigten Fällen auch noch UN Polizeikräfte sind.

Damit sind praktisch die Rechte der betroffenen Zivilbevölkerung ausgehebelt , – Frauen und Mädchen aber auch männliche Jugendliche verlieren ihren letzten Besitz – die Selbstachtung und körperliche Unversehrtheit.

Es ist an der Zeit, den Aufruf von FOCUS INTERNATIONAL zu folgen und die UN Operationen in den Krisengebieten ähnlich, wie bei Wahlen in vielen Ländern durch unabhängige Beobachter der Zivilgesellschaft einer konstanten Prüfung zu unterziehen. Die UN Selbstkontrolle hat ihre Zeit gehabt und hat versagt.