ANN – Africa News Network

Vergewaltigung als Waffe : Alle Kriegsparteien inclusive der UN beteiligt !

Vergewaltigung wird im Kongo systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Kein Einzelfall, sondern typisch für die "Neuen Kriege" zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Vergewaltigungen und Gräueltaten sind Teil des Terrors, mit dem die Kriegsherren die Bevölkerung kontrollieren. Die Strukturen des Staates sind machtlos oder kaum vorhanden. Täter bleiben straffrei. Dennoch fordert Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) gemeinsam mit ihren EU-Kollegen, die Regierung Kongos und die 5000 Mann starke UN-Schutztruppe Monuc sollten "eindeutig zum Schutz der Mädchen und Frauen" vorgehen. Nur wie? Die Ministerin

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Bundespräsident spricht über Jagd nach Rohstoffen in Afrika

Bundespräsident Horst Köhler warnt vor neuen Problemen in Afrika durch die weltweite Jagd nach Rohstoffen. "Wir müssen alle zusammenarbeiten, damit die in vielen Ländern Afrikas positive Entwicklung zu guter Regierungsführung nicht neuen Belastungen ausgesetzt wird", sagte Köhler am Montagabend auf einem Staatsbankett in der botswanischen Hauptstadt Gabarone. Die zunehmende Jagd nach Rohstoffen bereite ihm Sorgen "für Afrika insgesamt". Im Interview äußerte sich der Bundespräsident auch zu den deutschen Rohstoff-Interessen in Afrika. Die Einnahmen aus dem Abbau der Bodenschätze müssten zuallererst

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Zu schön , um wahr zu werden : Prioritätenliste der Behörden der Demokratischen Republik Kongo

von Joseph Kyalangilwa, Präsident des Great Lakes Forum International Wir haben die Festlichkeiten zum 47. Jahrestag der Erlangung der Unabhängigkeit und der nationalen und internationalen Souveränität des ehemaligen Belgisch-Kongo live oder in Übertragung miterlebt. Wir haben mit Interesse die verschiedenen Reden zu diesem «grossen nationalen Fest» verfolgt, die von den aktuellen, demokratisch gewählten Vertretern der politischen Institutionen der Dritten Republik auf nationaler und provinzieller Ebene gehalten wurden. Diese Reden drehten sich praktisch alle um die selbst produzierten, vor allem aber

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Wie Kongo-Kinshasa seine Bodenschätze verschleudert

Im Bericht des Generalsekretärs der UNO an den Vorsitzenden des Weltsicherheitsrates vom 12. April 2001 heißt es: "Die Ausbeutung der natürlichen Reichtümer des Kongo durch ausländische Armeen ist zum System geworden [….] . Die kriminellen Zusammenschlüsse verfügen über Verzweigungen und Verbindungen auf der ganzen Welt und sie stellen für die Sicherheit der Region ein überaus ernstes Problem dar. Die Rolle des Privat – Sektors bei der Ausbeutung der Natur-Ressourcen und der Fortführung des Krieges ist entscheidend gewesen. Eine Anzahl von

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